Zum „Deutsch – Französischen Tag“ am 22. Januar 2020 in Potsdam

Zum dritten Mal veranstaltet der „Freundeskreis Potsdam – Versailles“ einen „Deutsch – Französischen Tag“ in Potsdam. An diesem Tag, dem 22. Januar, hatten De Gaulle und Adenauer 1963 den Deutsch – Französischen Freundschaftsvertrag (Elysee – Vertrag) unterzeichnet und damit einen Schlussstrich unter eine Gegnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich gezogen, die innerhalb von 70 Jahren zu drei Kriegen geführt hatte. Der Elysee – Vertrag setzte nicht nur auf neue politische und wirtschaftliche Beziehungen. Für eine nachhaltige Aussöhnung und einen dauerhaften Frieden sollten sich vor allem die Menschen beider Länder begegnen. Seither hat sich viel getan – und man kann sagen, keine zwei Länder dieser Erde sind so eng freundschaftlich verbunden wie Deutschland und Frankreich – auch wenn die Politik bisweilen nicht sehr harmonisch wirkt. Daran wollen wir mit dem „Deutsch – Französischen Tag“ erinnern.

Die Städtepartnerschaft Potsdam – Versailles besteht seit 2016 und hat sich dynamisch entwickelt. Bürgerbegegnungen, Schulpartnerschaften, Vereinskontakte und zahllose persönliche Freundschaften sind in kurzer Zeit entstanden. Das soll einmal im Jahr gewürdigt und gefeiert werden.

Der „Freundeskreis Potsdam – Versailles“ lädt für:

Mittwoch, den 22. Januar, 19 Uhr
in die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
zu einer Soirée ein.

Wegen der Erkrankung des ursprünglich vorgesehenen Referenten, Herrn Manfred Flügge, haben wir das Programm geändert. An seiner Stelle wird

Pascale Hugues,

französische Journalistin, seit Jahren in Berlin lebend, die man in Potsdam wohl nicht mehr näher vorstellen muss, über die kleinen Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich plaudern, aber auch das letzte Jahr Revue passieren lassen, das Frankreich (und uns) bewegt hat: der Brand von Notre Dame, der Tod des ehemaligen Präsidenten Chirac, der Protest der Gelbwesten und die aktuellen Streiks gegen die Rentenreform – kurz: „Französische Zustände“, wie Heinrich Heine es einmal ausgedrückt hat.  Wir freuen uns auf einen vergnüglichen und spannenden Abend!

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Chute du mur – 30 Jahre Mauerfall – Zeitzeugen aus Potsdam am 9.11. in Versaille

Wir waren am 9. November in Versailles – 5 Vereinsmitglieder als Zeitzeugen des Mauerfalls in Potsdam und Jutta Michelsen als unsere ‚Moderatorin‘.

In mehreren Treffen hatten wir uns vorbereitet, Material für einen Flyer und die Fotopräsentation gesammelt und uns mit unserem Partnerverein (AJVP ) in Versailles abgestimmt. Vor Ort wurden wir, wie immer herzlichst von unseren Versailler Freunden empfangen und fürsorglich betreut.
Die erste Zeitzeugenrunde fand am Vormittag des 9.11. im Auditorium des Lycé La Bruyère statt. Die anwesenden Studenten hörten mit großem Interesse unsere Geschichten und stellten viele Fragen. Einen fast noch größeren Erfolg hatten wir am Nachmittag im überfüllten Auditorium der l’Université Inter-Age. Es waren sowohl die Unterschiede im Alter, den Erfahrungen und Bewertungen, wie auch überraschende Details unserer Erzählungen, die die Zuhörer fesselten. Ursula Guerrier als ehemalige Dolmetscherin übersetzte brillant. Es gab viele Fragen und begeisterten Zuspruch im unmittelbaren Anschluss an die Zeitzeugenrunde. Der Samstag wurde für die Planung weiterer gemeinsamer Aktivitäten mit dem AJVP genutzt, aber es war auch wieder Zeit für den legendären Versailler Wochenmarkt.

Wir danken den Besuchern, den Verantwortlichen beider Häuser und vor allem unserem Partnerverein, der die Idee zu diesen Veranstaltungen hatte und sie in hervorragender Weise organisierte und mit uns gestaltete.

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Ankündigung unserer Versailles Reise im November beim AJVP

http://www.versailles-potsdam.com/2019/09/15/9-novembre-2019-la-chute-du-mur-de-berlin-30-ans-deja/
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Arbeitsbesuch in Versailles zur Vorbereitung neuer Projekte

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Vom 22. bis 25. Juni 2019 fuhren drei Mitglieder des Freundeskreises Potsdam-Versailles e. V. nach Frankreich, um das gemeinsame Konzert der Potsdamer Vokalistinnen mit dem Ensemble Vocal Melisande zum jährlichen Kulturfestival Mois Moliere im Juni zu begleiten. Wir nutzten die Zeit intensiv um unser nächstes großes Projekt in Versailles am 9. November 2019 zum 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls gemeinsam vorzubereiten. Dazu kamen Treffen mit Versailler Freunden zu Hause, in der Versailler Bbliothek, der Kunstschule Versailles und Vorbereitungen zu neuen gemeinsamen Projekten. Mit vielen neuen Ideen und Kontakten konnten wir höchst zufrieden wieder nach Potsdam heimkehren. Weiterlesen

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WIR SIND DABEI !

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Brandkatastrophe: UNESCO – Welterbe Notre Dame in Paris verwüstet

Spendenaufruf des „Freundeskreises Potsdam – Versailles e.V.“

Notre Dame in Flammen – Bilder, die uns allen nahegingen und uns zunächst in hilflosem Entsetzen erstarren ließen.

Der Freundeskreis Potsdam – Versailles e.V. hat als erstes unseren Freunden in Versailles unsere Betroffenheit und unser Mitgefühl  zum Ausdruck gebracht. Die Reaktionen aus Versailles zeigten uns, wie sehr dieses Unglück die Franzosen ins Herz getroffen hat. 

Victor Hugo, einer der großen Nationaldichter Frankreichs und Wiederentdecker des mittelalterlichen Bauwerks im Herzen von Paris, nannte in seinem Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ (1831) die Kathedrale „eine grandiose Symphonie aus Stein“, das „riesenhafte Werk eines Menschen und eines Volkes“. Seitdem gehört  Notre Dame zu den nationalen Mythen der Franzosen. Die Kathedrale Notre Dame de Paris ist aber noch mehr als ein nationales Symbol:  sie ist eines der herausragenden Zeugnisse unserer europäischen Kultur. Das Ansehen und die Wirkung der Baumeister von Notre Dame sind sogar noch im Dom zu Magdeburg zu entdecken.

Seit 1991 gehört Notre Dame zum UNESCO – Weltkulturerbe, fast zeitgleich mit Potsdam.

Der Freundeskreis Potsdam – Versailles e.V. will ein Zeichen der Verbundenheit mit Frankreich und ein Zeichen europäischer Solidarität setzen und ruft Potsdamer und Potsdamerinnen zu Spenden für den Wiederaufbau der Kathedrale auf.

Als erstes hat die Deutsche UNESCO – Kommission in Deutschland reagiert und ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto bei der Sparkasse Köln-Bonn #FuerNotreDame
Kontoinhaberin: Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
Stichwort: Notre Dame
IBAN: DE71370501981914191414
BIC: COLSDE33

Auf Überweisungsträgern wird um vollständige Angabe der Adresse gebeten.

In Frankreich selbst sammelt die „Fondation du Patrimoine“ (Nationale Stiftung Kulturelles Erbe) Spenden. Innerhalb kurzer Zeit  sind über viele kleine Beträge bereits 10 Millionen Euro zusammengekommen. Jeder Betrag ist willkommen!

Potsdam, den 17. April 2019

Jutta Michelsen
Vorsitzende des Freundeskreises Potsdam – Versailles

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Treffen der Versailler Delegation zum deutsch-französischen Tag 2019 in Potsdam mit dem Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert

Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Markus Klier
Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Markus Klier
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Deutsch – Französischer Tag 2019 in Versailles

Auch 2019 konnten wieder zwei Mitglieder des Freundeskreises Potsdam-Versailles – Irina Franken und Karl-Heinz Eggensperger – die in Versailles alljährlich stattfindenden Veranstaltungen zum Deutsch-Französischen Tag begleiten.  Gleich am Samstagabend luden Madeleine Schméder und Claude Le Bouar zu einem gemeinsamen Essen mit den Vereinsmitgliedern Monique Leblois-Pechon,  Jean-Louis Rahmani, Catherine und Jan de Thesy, Ursula und Jean-Francois Guerrier ein.

Am Sonntag den 20. Januar hatte der Verein der Freunde Versailles – Potsdam (L’Association de Jumelage Versailles-Potsdam) auf dem Wochenmarkt Notre-Dame  einen Infostand aufgebaut mit Claudes legendärem Glühwein und Infos und Werbematerial zur Städtepartnerschaft zu Potsdam sowie zum am Nachmittag geplanten deutsch-französischen Dialog mit Pierre-Yves Le Borgn im Festsaal des Rathauses Versailles und die anschließende Filmvorführung von « In den Gängen »  (2018) im Kino Roxane – präsentiert und kommentiert von Matthias Steinle – Dozent an der Universität Sorbonne Nouvelle in Paris.

Der Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar wurde im Lycée La Bruyère mit einem wunderbaren Schüler-Konzert, einer Ausstellung zum Élysée-Vertrag am 22. Januar 1963 und einer Konferenz mit Alexandra Seidel-Lauer, Medien-Leiterin der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer Paris zu Zukunftsperspektiven im Zusammenhang mit einem deutsch-französischen Austausch begangen. Anschließend wurde der Film « Das schweigende Klassenzimmer »  (2018) gezeigt.

Es waren wieder Tage voll interessanter Veranstaltungen und wie immer herzlicher Begegnungen mit Versaillern und vor allem unseren Freunden von der L’Association de Jumelage Versailles-Potsdam.

GRAND MERCI À Versailles!

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22. Januar: Deutsch – Französischer Tag 2019 in Potsdam

La Journée franco – allemande 2019 à Potsdam


Der „Freundeskreis Potsdam – Versailles“ hat Christa Hasselhorst, Journalistin, freie Autorin und Gartenspezialistin, für einen Vortrag gewinnen können. Am Dienstag, den 22. Januar 2019, 18 Uhr, wird sie im Bildungsforum Am Kanal, Raum Schwarzschild, über dieses einmalige Gartendenkmal in unserer Partnerstadt berichten. Im Anschluss laden wir zu einem Empfang. Der Eintritt ist frei.

2018 hat der „Freundeskreis Potsdam – Versailles“  erstmals einen „Deutsch – Französischen Tag“ in Potsdam organisiert.  In Frankreich und bislang vor allem in Städten und Gemeinden der „alten“ Bundesländer wird am 22. Januar der Unterzeichnung des Deutsch – Französischen Freundschaftsvertrags durch de Gaulle und Adenauer gedacht. Wir wollen, dass daraus auch in Potsdam eine Tradition wird.

2019 wird in europäischer Hinsicht ein entscheidendes Jahr sein – Brexit, Europa – Wahl – umso wichtiger ist es, sich des europäischen Grundgedankens zu versichern: Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent zu bewahren. Wie nachhaltiger Friede gelingen kann, dafür sind Frankreich und Deutschland das herausragende Beispiel. Unsere beiden Länder sind das „Herz“ Europas.

Im Juni 2016 wurden Potsdam und Versailles Partnerstädte. Seither haben sich auf vielen Ebenen ein intensiver Austausch und enge Freundschaften entwickelt – und daran wollen wir weiterarbeiten.

Der zweite „Deutsch – Französische Tag“ in Potsdam wird dies unterstreichen. Thematisch geht es dieses Mal um Versailles, genauer: um einen besonderen Garten in unmittelbarer Nähe zum Schloss. Park und Schloss sind weltbekannt, aber wer kennt den „Potager du Roi“, den Küchengarten des Königs? Ludwig XIV. ließ ihn 1678 – 1683 durch Jean – Baptiste de La Quintinie als Nutzgarten anlegen. Er sollte nicht nur den Hof mit frischem Obst und Gemüse versorgen,  sondern auch mit damals seltenen und neuen Pflanzen das Ansehen des Königs unterstreichen – und wurde so zum Vorbild für zahlreiche „Küchengärten“ in Europa. Über 300 Jahre (Nutz-) Gartengeschichte lassen sich hier erleben. Seit 1926 ist die Anlage ein historisches Denkmal und wird von den Absolventen der „Ecole nationale supérieure de paysage de Versailles“ , einer Hochschule für Landschaftsgärtner, gepflegt.

Eine kleine Delegation aus unserer Partnerstadt Versailles wird anwesend sein – während zeitgleich einige Mitglieder des Freundeskreises Potsdam  -Versailles an den dortigen Veranstaltungen zum Deutsch – Französischen Tag teilnehmen. Auch dieser Austausch soll Tradition werden.

Jutta Michelsen
Vorsitzende des Freundeskreises Potsdam – Versailles


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Der nächste Jour-Fix…

…wäre regulär am 9.12. dran.
Wir haben stattdessen die Veranstaltung am 11. Dezember 19:00 im Potsdam Museum mit Pascal Thibaut zum Thema „Drei Jahre nach der Präsidentschaftswahl – comment va la France?“

Einladung

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Bildergalerie der Matinee mit Eric Vuillard am 9. September 2018 in der Villa Quandt


Fotos: Irina Franken

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Ankündigung: Vortrag „Franzosen in Potsdam“

Kleine Vorschau:
Der Förderverein des Potsdam-Museums e.V. und der Freundeskreis Potsdam-Versailles e.V. laden alle Mitglieder und Freunde zum Vortrag ein über „Franzosen in Potsdam“  Das Mitglied des Fördervereins Petra Ernst war auf den Spuren der Franzosen in unserer Stadt und wird uns erzählen, was sie gefunden hat am Dienstag, den 20. November 2018, um 18:00Uhr im Potsdam Museum. 

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Unser Stand zur Feier 1025 Jahre Potsdam

Letzten Sonntag zur 1025 – Jahr – Feier auf dem Alten Markt:
Unser Stand hatte großen Zulauf. Alle Souvenirs aus Versailles waren in wenigen Stunden vergeben und neue Mitglieder gewonnen.

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Bildgeschichte zum Besuch der Versailler in Potsdam

Unsere Freunde aus Versailles haben uns im September 2017 besucht und diese wunderbare und sehr ereignisreiche Woche in einer witzigen Diashow auf der Webseite unseres Partnervereins zusammen gefasst:

VOYAGE A POTSDAM diaporama

 

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Bei unseren Freunden zu Gast – Mai 2018 in Versailles

 

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Impressionen vom Deutsch-Französischen Tag in Potsdam

Nikolaikirche – bis auf den letzten Platz besetzt !
„Liebesgruesse aus Versailles“
PNN vom 22.01.2018
„Un concert pour unir les deux villes“
Toutes les Nouvelles vom 07. 02.2018

Pascale Hugues in der Villa Quandt –total ausverkauft !
‚Brettchen, Bidet und Brustwarzen‘
PNN Beitrag vom 22.01.2018

    (Text: Jutta Michelsen  Fotos: Katarzyna Zorn, Irina Franken, Siegrid Schüler)
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„Deutsch – Französischer Tag“ in Potsdam

•   Samstag 20. Januar, 19:00  Konzert in der Nikolaikirche 
     Chor „Mélisande“ aus Versailles, zusammen mit den „Potsdamer Vokalistinnen“
•    Sonntag 21. Januar, 11:00, Matinée in der Villa Quandt  

     mit der bekannten französischen Journalistin Pascale Hugues 

Am 22. Januar 1963 – vor nunmehr 55 Jahren – unterzeichneten Charles de Gaulle, Präsident der Republik Frankreich, und Konrad Adenauer, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, den „Deutsch – französischen Freundschaftsvertrag“ im Pariser Elysee-Palast. Damit wurde nicht nur eine unselige „Erbfeindschaft“ beendet, sondern auch eine Entwicklung in Gang gesetzt, die Deutschland und Frankreich immer enger zusammenrücken ließ. Alle, die diesen Moment bewusst miterlebt haben, erinnern sich an die euphorische Stimmung, die sich in Worten wie „deutsch-französische Aussöhnung“, „deutsch-französische Freundschaft“ ausdrückte und die einen echten Wendepunkt in der jüngeren europäischen Geschichte markieren. In der Tat: Frankreich, erbitterter Gegner im ersten Weltkrieg, von Nazi-Deutschland 1940 -1944 besetzt, reicht uns Deutschen die Hand – das war ein echtes Werk des Friedens in Europa.
Seither haben sich die deutsch-französischen Beziehungen auf allen Ebenen entwickelt – am intensivsten wohl auf der persönlichen bis privaten Ebene. Zahllose Städtepartnerschaften („Jumelages“) sind entstanden und haben Deutsche und Franzosen zusammengeführt. Die wichtigste Arbeit hat sicherlich das „Deutsch-französische Jugendwerk“ geleistet, das den Jugendaustausch fördert und Generationen von Jugendlichen bis heute durch Schüleraustausch und Praktikum Freunde werden lässt. Es gibt wohl keine zwei Länder auf dieser Erde, die unterhalb der politischen Ebene so eng miteinander verflochten sind wie Deutschland und Frankreich.
In Frankreich und bislang vor allem in Städten und Gemeinden der „alten“ Bundesländer wird der 22. Januar als „Deutsch-Französischer Tag“ – „Journée franco-allemande“ begangen.
Potsdam hat seit Juni 2016 eine neue französische Partnerstadt: Versailles. (Die noch in der DDR entstandene Partnerschaft mit dem Pariser Vorort Bobigny war leider nicht mehr mit Leben zu erfüllen). Beide Städte passen einfach ideal zusammen, wie bei zahlreichen Begegnungen immer wieder zu erfahren ist.
Um diese Partnerschaft vor dem Hintergrund der besonderen Beziehungen zu Frankreich ins öffentliche Bewusstsein zu heben, plant der „Freundeskreis Potsdam – Versailles“ erstmalig einen „Deutsch-Französischen Tag“ in Potsdam. Da der 22. Januar 2018 auf einen Montag fällt, werden die Veranstaltungen am Wochenende (20./21.Januar) stattfinden:
Ein Chor aus Versailles, „Mélisande“, wird zusammen mit den „Potsdamer Vokalistinnen“ ein Konzert in der Nikolaikirche geben (Samstag, 20. Januar, 19 Uhr)
Am Sonntag, den 21. Januar 2018, findet um 11Uhr in der Villa Quandt (blb) eine Matinée mit der bekannten französischen Journalistin Pascale Hugues statt – sie liest aus ihrem neuesten Buch: „Deutschland à la francaise“.
Der „Freundeskreis Potsdam-Versailles“ wird sich um die 53 (!) französischen Gäste, Chormitglieder und Begleitung, kümmern und ein kleines Besichtigungsprogramm organisieren. Dafür ist der Sonntag vorgesehen.
Wir hoffen, mit diesem Tag nicht nur die freundschaftlichen Bande zwischen Potsdam und Versailles enger zu knüpfen und die deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen, sondern auch den europäischen Gedanken zu fördern.
Interessierte Bürger können uns direkt anschreiben: info@potsdam-versailles.de

Jutta Michelsen
Vorsitzende des Freundeskreises Potsdam-Versailles

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Mitternacht im Spiegelsaal von Versailles

Am 20. Mai – Nacht der Europäischen Museen – waren wir mit unseren Freunden um Mitternacht im Spiegelsaal von Versailles; welch ein Erlebnis.
(Foto: Annie Ruyer)

 

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Unsere Partner aus Versailles in Potsdam – 20. bis 24. September

aaaaaaaaaaaaaaa

Mittwoch, den 20.9.: Alles war wohlvorbereitet und wir harrten der Versailler Freunde, die gegen 16 Uhr aus Paris-Orly kommend in Berlin-Schönefeld eintreffen sollten. Am frühen Nachmittag dann eine Hiobsbotschaft vom Flughafen Orly: der Flug werde sich wegen technischer Probleme (easyjet!) um 5 Stunden (!) verspäten – also hieß es schnell handeln, denn Abholerbus umbuchen und das Rathaus wegen des für 18 Uhr vorgesehenen Empfangs informieren. Die Gruppe traf schließlich gegen 22.30 vor dem NH Hotel in Potsdam ein.
Donnerstag, den 21.9.:
Wir trafen uns am Alten Markt zur Führung durch das Museum Barberini, das schon im Vorfeld die Neugier unserer Freunde geweckt hatte. Alle waren sehr beeindruckt vom Haus und der Ausstellung.

Mittagessen gab es nebenan in der Kantine des Landtags. Um 14 Uhr schloss sich eine Führung durch das Gebäude an. Hier wurden Unterschiede zwischen den deutschen und französischen Regierungssystemen deutlich: was ein „föderales System“ ist, kann man den an absolute Zentralisierung gewohnten Franzosen mit Hauptstadt Paris nur mit Mühe erklären.

Um 16.30 folgte der eigentlich für den Vorabend vorgesehene Empfang im Rathaus. OB Jann Jakobs empfing die Gäste aus der Partnerstadt Versailles im Stadtverordnetensaal und nahm sich eine volle Stunde Zeit, um sie zu begrüßen und mit ihnen zu plaudern, was seitens der Franzosen sehr positiv wahrgenommen wurde.
Eine kleine Gruppe traf sich anschließend mit im Rechenzentrum arbeitenden Künstlern und erfuhr einiges über die Kunstszene und aktuelle Debatten um Wiederaufbaupläne in Potsdam.

Gegen 20 Uhr trafen wir uns zum entspannten Freundschaftsabend im Pfingstberghaus. Die Mitglieder des Freundeskreises hatten ein reichhaltiges Buffet vorbereitet, ein Musiker aus Berlin begleitete den Abend musikalisch auf dem Akkordeon und eine kleine Abordnung des Chores „Potsdamer Vokalistinnen“ gab Proben ihres Könnens – unter den französischen Gästen befanden sich auch Mitglieder des Versailler Partnerchores „Mélisande“. Man plauderte, sang, lernte sich kennen – ein gelungener Abend.

 

 

 

 

Freitag, den 22.9.: dieser Tag war für einen Ausflug nach Berlin vorgesehen. Einige hatten sich ein individuelles Programm vorgenommen, der größere Teil der Gruppe schloss sich einer kleinen Führung durch Berlin-Mitte an, die die Vorsitzende des Freundeskreises J. Michelsen angeboten hatte. Zunächst ging es mit dem 100er Bus zum Reichstag, danach zu Fuß zum Brandenburger Tor und zum Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, dann – nach einem kurzen Stück mit dem 200er Bus – zum Gendarmenmarkt und zum Forum Fridericianum, von dort über die Museumsinsel zum Hackeschen Markt, wo im „Hackeschen Hof“ eine Berliner Spezialität Anklang fand: die Curry-Wurst! Anschließend traf sich die ganze Gruppe am Brandenburger Tor zu einer kleinen Führung durch das Regierungsviertel und vor allem: zum Aufstieg auf die Reichstagskuppel. –Eine kleine Gruppe wurde danach von K.H.Eggensperger zu den Schauplätzen der Maueröffnung in der Bornholmer Straße geführt. – Der Abend blieb wiederum individuellen Aktivitäten vorbehalten: ein Besuch der Deutschen Oper („Der Fliegende Holländer“), ein Konzert im Konzerthaus am Gendarmenmarkt oder ganz einfach Rückkehr nach Potsdam.

Samstag, den 23.9.: Sanssouci-Tag! Man traf sich am Neuen Palais, wo eine Mitarbeiterin der SPSG in Vertretung von Herrn Dorgerloh die französischen Gäste begrüßte.

 

 

 

 

Danach wurde die Gruppe durch die markantesten Räume des neuen Palais geführt, um dann nach einem kleinen Spaziergang durch den Park zum Mittagessen im Drachenhaus am Klausberg einzutreffen.

 

 

 

 

 

Der Höhepunkt des Tages war sicherlich die Führung um und in Schloss Sanssouci durch Herrn Hofmann, der als ausgebildeter Schauspieler sehr lebendig zu schildern verstand und die Gruppe mit seiner Darbietung geradezu fesselte. – Der Abend war wiederum individuell zu gestalten: einige fuhren erneut nach Berlin (Deutsche Oper mit Aida und Konzert am Gendarmenmarkt) , die meisten kamen um 21 Uhr zur Nikolaikirche, um die Orgelnacht zu erleben.

Sonntag, den 24.9.: leider begann der Tag grau und nebelverhangen, sodass die Fahrt mit dem Wassertaxi vom Hauptbahnhof bis Cecilienhof nicht die sonst so schönen Ausblicke auf Potsdam bot. Umso spannender wiederum die Führung durch Schloss Cecilienhof, einem historischen Schauplatz von weltgeschichtlicher Bedeutung. – Ein kleiner Spaziergang führte auf den Pfingstberg, wo in Kades Restaurant ein letztes gemeinsames Mittagessen stattfand.

Bald wurde es leider Zeit, Abschied zu nehmen. Der Bus brachte unsere Gäste nach Schönefeld, von wo aus sie pünktlich starteten und ohne Probleme zu Hause ankamen.
Die vier erlebnisreichen Tage sind im Fluge vergangen – neue Freundschaften wurden begründet und bereits bestehende vertieft. Schon werden neue Pläne geschmiedet und neue Projekte in Aussicht genommen. Spätestens im Januar werden wir uns wieder treffen, wenn „Mélisande“ zum gemeinsamen Konzert mit den Potsdamer Vokalistinnen in der Nikolaikirche nach Potsdam kommt. Wir freuen uns schon sehr darauf.

(Text: Jutta Michelsen; Fotos: Peter Schüler, Maryse Gaubert, Siegrid Schüler)
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Konferenz zu Friedrich II. in Versailles

Der Verein der Freunde Versailles – Potsdam (L’Association de Jumelage Versailles-Potsdam lädt am 14. Oktober zu einer Konferenz über Friedrich II.mit Prof. Jean-Paul Bled von der Sorbonne Paris in das Rathaus von Versailles. Besucher aus Potsdam sind herzlich willkommen. Der Freundeskreis Potsdam Versailles entsendet einen Vertreter.

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Musikalische Grüße an unsere Partnerstadt Versailles

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Vive la France – Picknick und Molière am 14. Juli

Beim Picknick unter den Colonnaden am Neuen Palais feierten wir am 14. Juli den französischen Nationalfeiertag.

Und anschließend gab es noch ein großes Vergnügen –  Molières ‚Eingebildeter Kranke‘, gespielt vom Poetenpack im Heckentheater.

(Fotos: Peter Schüler)

 

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Versailler Schüler informierten sich an der Uni Potsdam

Am 19. Juni besuchte eine Gruppe von Schülern einer „Classe préparatoire“ des Lycée La Bruyère aus Versailles die Uni Potsdam. Die jungen Franzosen, die sich nach dem Abitur auf ein Studium vorbereiten, informierten sich durch unsere Vermittlung und u.a. Herrn Dr. Eggensperger als Tutor  einen Tag lang über Studienmöglichkeiten in Potsdam.

In interaktiven Workshops mussten Aufgabenstellungen aktiv und mit unterschiedlichen Sprachkompetenzen bewältigt werden. Dabei wurden den Studenten spielerisch die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der Uni Potsdam nähergebracht. Auch die praktischen Informationen zu Transport, Wohnen und Freizeit waren in landeskultureller Hinsicht sehr interessant, weil das Studium für einen Studenten in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt darstellt, während es in Frankreich, vor allem in den Vorbereitungs-klassen, oft als Verlängerung der Schulzeit empfunden wird. 

Im Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen erfuhren die Studenten, wie die Sprachkompetenzen in Fremdsprachen, hier besonders in Deutsch als Fremdsprache, an der Uni Potsdam aus-und weitergebildet werden.

Der Rundgang und das Essen in der Mensa haben die beiden Veranstaltungen in hervorragender Weise ergänzt, so dass die Studenten einen kurzen, aber authentischen Einblick in das Universitätsleben erhielten.

Der Tag könnte so dazu beigetragen haben, dass sich der ein oder andere Student zu einem Studienjahr in Deutschland entschließt.

Eine Reise fürs nächste Jahr im Mai oder Juni 2018 ist bereits geplant.

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Bei unseren Freunden in Versailles – Mai 2017

13 Mitglieder waren vom 17.-21. Mai bei unseren Freunden von der „Association Jumelage Versailles Potsdam“ (AJVP, auch kurz „Asso“ genannt) zu Gast.
Es war die erste Begegnung beider Partnerschaftsvereine, und – um es vorweg zu sagen – ein überwältigendes Erlebnis wunderbarer, herzlicher Gastfreundschaft, das uns beglückt und hochmotiviert zurückkehren ließ.
Ein kurzer Bericht von dieser so erlebnisreichen Reise:

Mittwoch, 17.Mai: Gegen Mittag trafen wir in Paris-Orly ein, wo uns unsere Freunde von der AJVP abholten. Nach dem Mittagessen mit weiteren Vereinsmitgliedern in der empfehlenswerten „Brasserie Marion“ (Maryse Gaubert hatte wochenlang Restaurants getestet) wurden wir von einer sehr kompetenten jungen Bibliothekarin durch die Hauptbibliothek der Stadt Versailles geführt, die sich in dem sehenswerten Gebäude befindet, das um 1763 als Außenministerium errichtet worden war.
Wir sahen nicht nur die Prunkräume des ehemaligen Ministeriums, sondern auch eine außergewöhnlich reiche Sammlung von alten Bibliotheksbeständen und Nachlässen, z.B. der Königin Marie-Antoinette oder der Madame Dubarry (Mätresse Ludwigs XV.), sowie die von Voltaire herausgegebenen Werke von Friedrich II. („Oeuvres du philosophe de Sans Souci“), aber auch Kuriositäten wie den ziemlich wackeligen Schreibtisch eines gewissen Monsieur Lancelin, der seine umfangreiche Bibliothek parapsychologischer Werke der Stadt mit der Auflage vermacht hatte, dass ihm der eben erwähnte Schreibtisch samt Stift und Papier für seine Kommentare aus dem Jenseits stets bereit zu halten sei…
Es folgte ein herzlicher Empfang im Rathaus durch Florence Mellor, Beigeordnete für Tourismus und Internationales und Vizepräsidentin der AJVP. Sie führte uns durch die schönen Säle des Versailler Rathauses und erklärte uns die Besonderheiten der Versailler Kommunalpolitik. Der anschließende kleine Umtrunk half uns, das Ende eines heftigen Gewitters mit sintflutartigem Regen auf angenehme Weise abzuwarten.
Danach ging es auf einem kurzen Weg zur „Rotonde“, einer modern eingerichteten kleinen Mehrzweckhalle in historischer Umgebung, wo uns über 70 Mitglieder der AJVP mit einem wunderbaren Buffet erwarteten. Es war ein erstes Treffen mit unserem Partnerverein. Man lernte sich kennen und konnte viele angenehme Gespräche führen. Juliane Löhning aus der Potsdamer Gruppe präsentierte drei deutsche Chansons, danach zeigte die Gruppe „Les Trois Muses“ höfische Tänze aus dem 17./18. Jahrundert und lud uns zum Mittanzen ein!

Donnerstag, 18. Mai: der Gemüsegarten des Königs (Le Potager du Roi) zeigte sich in seiner ganzen frühsommerlichen Pracht und die Führung (diesmal durch Angela Philippot, die seit 40 Jahren in Frankreich lebt)bringt jedes Mal neue Erkenntnisse.

Nach einem feinen kleinen Mittagessen im bewährten Monument Café (die französische Antwort auf das heute übliche Schnellrestaurant…)

führte uns Angela durch das Musée des Carrosses – was sich neu eröffnet in der Grande Ecurie befindet und das nun nichts Verstaubtes an sich hat, sondern einen faszinierenden Einblick in die Mobilität de luxe der oberen 10 000 im 18./19. Jahrhundert gibt. Ganz rührend: die kleine Kutsche des Dauphin, die einst von einer Ziege gezogen wurde, und die fantasievollen Schlitten, mit denen der Hof im verschneiten Schlosspark spazieren fuhr.

Am Spätnachmittag kamen wir in den Genuss eines exquisiten Konzerts in der Schlosskapelle. Junge Absolventen des Zentrums für Barockmusik präsentierten zu einem Examen Madrigale und Arien. Danach galt es, durch einen Wolkenbruch in die Innenstadt zu laufen – völlig durchnässt kamen wir in der Brasserie des Halles an, wo wir noch einen fröhlichen Abend verbrachten.

Freitag, 19. Mai: Der größte Teil der Gruppe fuhr nach Paris, wo wir uns zunächst ausgehend vom Louvre und der Avenue de l’Opéra durch die von Haussmann um 1860 umgestalteten Viertel bewegten und etliche „ Passages couverts“ besichtigten.  

Mittagessen gab es dazu passend im „Bouillon Chartier“, einer Art Schnellrestaurant aus der Zeit um 1900 („Belle Epoque“), wo früher die Arbeiter des Viertels ihre Mittagspause machten und wo der Kellner noch heute die Rechnung auf das papierene „Tischtuch“ schreibt. Danach begaben wir uns zum Montmartre-Friedhof . Dort liegt Heinrich Heine begraben und wir legten ihm eine Rose aufs Grab. In einer ganz anderen Ecke befindet sich dort das Grab der „Kameliendame“, Heldin des Romans von Alexandre Dumas und Vorbild für „La Traviata“. Wir wanderten weiter zum Sacré Coeur, wo der Himmel einen weiteren Regenguss befürchten ließ und uns in den Zug nach Versailles trieb.
Abends dann in der Schlossoper eine fantastische Aufführung von Marc-Antoine Charpentiers Oper „Médée“, französische Barockoper vom Allerfeinsten mit Ballett, Theaterdonner und –Blitz … Unbeschreiblich schön! Einige von uns besuchten das Chorkonzert der Deutsch-Französischen Schulen aus Le Buc, Saarbrücken und Freiburg in der Eglise Notre Dame und waren ebenso begeistert.

Samstag, 20. Mai:
Angela Philippot führte uns vormittags kenntnisreich durch die Altstadt von Versailles und ließ uns Winkel entdecken, die selbst unseren Versailler Freunden unbekannt waren. Mittags im „Blé Noir“ gab es Galettes und Crêpes in allen Varianten mit dem obligatorischen Cidre. Wieder eine fröhliche Runde! Am frühen Abend dann in der „Grande Ecurie“ die von sehr schönen Pferden und ihren Reiterinnen präsentierten Darbietungen der „Académie du Théâtre Equestre de Bartabas“, hohe Schule der Reitkunst.
Der Samstagabend war zugleich „Nacht der europäischen Museen“, was uns die Möglichkeit bot, einige Versailler Museen, aber vor allem das Schloss frei zu besichtigen. Gegen Mitternacht standen einige von uns im märchenhaft schön illuminierten 70 Meter langen Spiegelsaal – ein unbeschreiblicher Eindruck, der ahnen ließ, weshalb dieses Schloss zum Vorbild für alle Schlösser in ganz Europa werden konnte.

Sonntag, 21. Mai: Der Vormittag wurde individuell gestaltet. Natürlich war ein Gang über den berühmten Markt – einem der schönsten Frankreichs – ein Muss. Mittags trafen sich alle zu einem letzten gemeinsamen Essen im „Marion“, um Abschied zu nehmen und sich vor allem „A bientôt à Potsdam“ zu sagen. Danach brachten uns unsere Freunde nach Orly.
Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch der Versailler in Potsdam!
(Fotos: Alex Kubein, Irina Franken, Detlef Strunk, Siegrid Schüler)
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Vortrag zu Frankreich im Helmholtz- Gymnasium am 14.2.2017

Am Freitag dem 14.2. hielt der Historiker Ulrich Pfeil von der Universität Metz-Lorraine einen Vortrag über Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Helmholtz- Gymnasium und gefördert von der Stadt Potsdam und dem  Freundeskreis, fand in der Aula des Gymnasiums, Kurfürstenstraße 53 statt.

 

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